Jubiläums-Programm 2026 – 10 Jahre Hänkiturmclassics

1. Konzert-Wochenende 20.-22. März 2026

Duo Unterlercher

Harfe und Bass
mit ihrem neuen Progamm
«Weitblick»

 

Freitag, 20. März 2026
20.00 Uhr

Türöffnung:
30 Minuten vor Konzertbeginn

Mit ihrem neuen Programm «Weitblick» lassen Katrin und Werner Unterlercher mit Harfe und Kontrabass klanglich die Funken sprühen. Was das Duo an Brillanz und Klangvolumen auf die Bühnenbretter bringt, übersteigt alle Erwartungen.

Durch die Erweiterung ihres Instrumentariums auf E-Bass, Hackbrett, Gitarre und mit gewitzten Gesangseinlagen lässt sich ihre Musik schwer in eine Schublade stecken: Vom Tango bis zum Walzer über Jazz und Folk bis zu moderner Gegenwartsmusik reichen ihre Eigenkompositionen. Kurzweilig und vielfältig. Die Harfe schwebt, der Bass erdet. Das klingt modern und vertraut, nachhaltig und innovativ. Diese Musik ist Zukunftsmusik. Voller Lebensfreude.

Das diesjährige Eröffnungskonzert mit dem virtuosen Ehepaar erschliesst neue Klangräume – und dies auf eine sympathische und humorvolle Weise. Das ist Weltmusik im besten Sinne – mit klarem Bewusstsein und auf dem Fundament der kulturellen Wurzeln unseres Alpenraums.

Immer ist diese Musik leicht und schwebend – ein musikalischer Abend, der rundum glücklich macht.

• Kathrin Unterlercher, Harfe
• Werner Unterlercher, Bass

–> Klangbeispiel

Caspar Frantz

Piano Rezital
Werke von Joh. Seb. Bach | Franz Schubert |
Leoš Janáček

 

Samstag, 21. März 2026
20.00 Uhr

Türöffnung:
30 Minuten vor Konzertbeginn

Mit Caspar Frantz gastiert ein international gefeierter Pianist im Hänkiturm, der sowohl als Solist mit grossen Orchestern und wie auch als gefragter Kammermusiker mit herausragenden Solisten auf den grossen Bühnen Europas und der Welt sein Publikum begeistert.

In seinem neuen Solo-Programm verbindet er Barock, Klassik und die Musikwelt des frühen 20. Jahrhunderts auf besonders reizvolle Weise. Mit der zweiten Französischen Suite betont er das Tänzerisch-Elegante in Johann Sebastian Bachs musikalischem Werk, während die wunderbare a-Moll-Sonate von Franz Schubert bereits am Übergang von der Klassik zur Romantik steht und tiefen Emotionen freien Lauf lässt.

Aufs Schönste kontrastierend gesellt sich dazu der Klavierzyklus «Auf verwachsenem Pfade» des tschechischen Komponisten Leoš Janáček, der mit seiner erfindungsreichen und suggestiven Klangsprache die Zuhörer unweigerlich in seinen Bann zieht. – Ein pianistischer Höhepunkt im Hänkiturm!

 

 

• Caspar Frantz, Klavier

–> Klangbeispiel 

Oliver Schnyder Trio

«Bohemian Rhapsody»
Werke von Antonín Dvořák und
Bedřich Smetana

 

Sonntag, 22. März 2026
16.30 Uhr

Türöffnung:
30 Minuten vor Konzertbeginn

Als wunderbares Geburtstagsgeschenk für das Hänkiturm-Jubiläum dürfen wir den Auftritt des Oliver Schnyder Trios betrachten. Der vielfach preisgekrönte Ausnahme-Pianist hat mit seinem neuen Programm «Bohemian Rhapsodies» bereits ein breites Publikum und eine enthusiastische Kritikergarde begeistert. Die vollkommene Harmonie dieses Trios ist einzigartig und hinterlässt beim Zuhörer einen tiefen Eindruck.

Das Programm widmet sich zwei grossen Namen der böhmischen Musik – Bedřich Smetana und Antonín Dvořák. Der Titel verweist zum einen auf die geographische Herkunft der Werke, zum anderen ist es eine bewusste Hommage an das Album der Popgruppe Queen aus dem Jahr 1975. «Bohemian Rhapsody» kann «Böhmische Rhapsodie» bedeuten oder auch «Rhapsodie eines Bohémiens». Und als musikalische Bohémiens können auch Smetana und Dvořák durchaus gesehen werden.

Beide Musikstücke sind auf ihre Art Meisterwerke und bilden zwei Höhepunkte tschechischer Kammermusik. Im Hänkiturm garantieren sie für die Ausführenden wie für das Publikum einen einzigartigen Musikgenuss.

• Andreas Janke, Violine
• Benjamin Nyffenegger, Violoncello
• Oliver Schnyder, Klavier

–> Klangbeispiel

Jubiläums-Programm 2026 – 10 Jahre Hänkiturmclassics

2. Konzert-Wochenende 26.-28. März 2026

Chico Freeman’s Exotica

Jazznight
Chico Freeman (sax) | Heiri Känzig (b) |
Reto Weber (perc)

 

Donnerstag, 26. März 2026
20.00 Uhr

Türöffnung:
30 Minuten vor Konzertbeginn

Mit Chico Freeman’s Exotica – einer mitreissenden Fusion aus Jazz, Weltmusik und sinnlicher Rhythmik – gastiert ein Trio bei der Jazznight im Hänkiturm, das auf seiner Europatournee bereits Tausende von Zuhörern begeistert hat. Der renommierte Saxophonist Chico Freeman entführt das Publikum mit hypnotischen Grooves, exotischen Klängen und improvisatorischer Tiefe in eine musikalische Landschaft voller Farbe und Emotion.

Chico Freeman, der als einer der bedeutendsten Saxophonisten unserer Zeit gilt, hat seinen sofort erkennbaren Ansatz für Musik und Komposition perfektioniert, dessen reiche improvisatorische Erfahrung aus der Quelle unendlicher musikalischer Möglichkeiten schöpft.

An seiner Seite steht kein Geringerer als der Schweizer Bass-Grossmeister Heiri Känzig, den wir nach seinem wunderbaren Hänkiturm-Auftritt im letzten Jahr mit Thierry Lang erneut bei uns begrüssen dürfen. Im oft magisch anmutenden Zusammenspiel mit dem Percussion-Maestro Reto Weber verspricht dieser Abend ein faszinierendes Klangerlebnis der Extraklasse.

• Chico Freeman, Saxophone
• Heiri Känzig, Bass
• Reto Weber, Percussion

–> Klangbeispiel

 

Vienna Reed Quintett

«VRQ goes Bach»
Werke von Johann Sebastian Bach
und Klaus Lang

 

Freitag, 27. März 2026
20.00 Uhr

Türöffnung:
30 Minuten vor Konzertbeginn

Im Jahre 2021 verhinderte der Lockdown ihren Auftritt im Hänkiturm in letzter Minute – nun sind sie endlich da! Die fünf herausragenden Musikerpersönlichkeiten aus Österreich präsentieren eine frische und ungewöhnliche Bläserbesetzung, die einfache und doppelte Rohrblattinstrumente zu einem ‚Reed‘-Quintet vereint.

Ihr Motto lautet: Musik soll bezaubern, in den Klangfarben der heutigen Zeit auf höchstem musikalischem Niveau zum Klingen gebracht werden und dem Publikum neue Facetten des Musikerlebnisses erschliessen. Damit setzt das Vienna Reed Quintet neue klangliche Massstäbe und begeistert mit einer höchst aparten Besetzung das Publikum.

Unter dem Titel «VRQ goes Bach» ist der Abend einem Gipfelwerk der Barockmusik gewidmet – den «Goldberg-Variationen» von Johann Sebastian Bach, für einmal in einer klanglich exquisiten Bearbeitung für ein Reed-Quintet.

Als Schweizerische Erstaufführung erklingt ausserdem «Löcher im Himmel», ein Werk des österreichischen Komponisten Klaus Lang (*1971), das kongenial Bezug auf Bachs Meisterwerk nimmt und die fünf Bläser in überraschenden Klangfarben erblühen lässt!

• Heri Choi, Oboe
• Hans-Peter Linshalm, Klarinette
• Alfred Reiter, Saxophon
• Petra Stump-Linshalm Bassklarinette
• Marco Padilla, Fagott

–> Klangbeispiel

Manesse-Quartett

«Klang der Freiheit»
L.v.Beethoven | Elena Kats-Chernin |
Fanny Hensel-Mendelssohn

 

Samstag, 28. März 2026
20.00 Uhr

Türöffnung:
30 Minuten vor Konzertbeginn

Das beliebte Manesse-Quartett ist regelmässig auf Schweizer Konzertbühnen zu Gast und beeindruckt durch seine musikalische Tiefe und erzählerische Kraft. Mit feinem Gespür für emotionale Nuancen nehmen die vier Musikerinnen Antonia Ruesch und Claudia Dora, Violine, Brigitte Maier, Viola und Sibylle Bremi, Violoncello, ihr Publikum mit auf eine fesselnde Reise durch die Welt der Kammermusik.

Im Hänkiturm präsentieren sie ihr Programm «Klang der Freiheit – das Suchen nach dem eigenen musikalischen Ausdruck». Fanny Hensel, die Schwester von Felix Mendelsohn, und Ludwig van Beethoven wagten sich beide im Alter von 29 Jahren an ihre ersten Streichquartette. Ihre Voraussetzungen hätten unterschiedlicher nicht sein können, und trotzdem wollten sie im Grunde dasselbe: Grenzen sprengen, Gefühle und Seelenzustände hörbar machen, ihren eigenen Ausdruck finden.

Zwischen diesen zwei grossangelegten, klassischen Streichquartetten erklingen als Kontrast drei verspielte Werke der zeitgenössischen Komponistin Elena Kats-Chernin. Ein klanglicher Hochgenuss – nicht nur für Streicherfans – ist garantiert.

• Antonia Ruesch, Violine
• Claudia Dora, Violine
• Brigitte Maier, Viola
• Sibylle Bremi, Violoncello

–> Klangbeispiel